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Marketing und Kommunikation im Bereich Multimedia

Der Begriff Marketing hat zwei Unterbegriffe: zum einen den Bereich eines Unternehmens, dessen Funktion darin besteht ein Produkt oder eine Leistung zu vermarkten, zum anderen ist Marketing ein Konzept der Unternehmensführung, welche sich an den Bedürfnissen und Erwartungen der potenziellen Kunden orientiert.

Der Bereich des Marketings ist in Deutschlands sozialer Marktwirtschaft zu einem wichtigen Teil eines Unternehmens geworden, gerade in bereits größeren sowie expandierenden Firmen. Doch zu dem Begriff des Marketing gibt es unterschiedliche Definitionen, da es unter verschiedenen Betrachtungsweisen definiert werden kann (nach Christian Homburg und Harley Krohmer), z.B.:

- Aktivitätenorientierte Definition
- Beziehungsorientierte Definition
- Integrative Marketingdefinition
- Führungsorientierte Definition
- Alternative Marketingdefinition

Die in der beziehungsorientierten Marketingabteilung angestellten Mitarbeiter vermarkten nicht nur das jeweilige Produkt, sondern sind in der Kundenakquise anzutreffen. Das heißt, sie bauen Kundenbeziehungen auf, erhalten und stärken diese durch gegenseitig aufgebautes Vertrauen. In diesem Bereich des Marketings liegt der Fokus also nicht auf die Preisentwicklung bzw. das Produkt, sondern einzig und allein auf der Beziehung zwischen Produkt/Dienstleistung und Kunde.

Studium & Ausbildung

Im Bereich Marketing & Kommunikation gibt es auch viele Studienmöglichkeiten. Nahezu jede Universität und Fachhochschule bietet in Studiengängen wie Betriebswirtschaft oder Wirtschaftswissenschaften einen Marketing-Schwerpunkt. Darüber hinaus gibt es noch spezielle grundständige Marketing & Kommunikation Studiengänge. Die Auswahl für Studierende ist hier also sehr groß, so dass die Frage „Was kann/soll ich studieren“ nicht immer einfach zu beantworten ist.

Methodisches Vorgehen

Mitarbeiter des Beziehungsmarketing gehen methodisch vor. Dafür bietet sich z.B. die Relationship-Equity-Methode an, in der die Beziehungsebene zum Kunden analysiert wird und daraufhin zielorientiert auf- und ausgebaut wird. Desweiteren wird die Beziehung kundenspezifisch gestaltet und systematisch gesteuert. Ziel ist es hierbei die bestehenden Kundenbeziehungen zu verbessern hinsichtlich auf Anzahl, Zufriedenheit und Profitabilität. Somit wird auch die Erhöhung der Wertschöpfung des Unternehmens erhöht.

Interdisziplinäre Erkenntnisse, wie z.B. aus der Beziehungspsychologie sind dieses qualitativ ausgerichtete Beziehungsmarketing mit einzubeziehen. So finden u.a. das positive Grundgefühl als “weicher” Faktor in der jeweiligen Kundenbeziehung Berücksichtigung.

Ziel eines jeden Beziehungsmarketing ist die Anbindung des Kunden auf langfristige und profitable Art und Weise an das Unternehmen. Es wird ein stetiger Anbieter- bzw. Markenwechsel verringert bzw. verhindert – Voraussetzung hierfür ist der Stammkundenaufbau sowie die Bindung des Kunden an das Unternehmen. Somit wird zudem die Wiederkaufrate erhöht.

Bild: http://www.flickr.com/photos/caccamo/1396663637/ – Skyscrapers – 2 von caccamo bei Flickr

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